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TERMES

Termes liegt am linken Ufer des Flusses Amu-Darjs (alter Oxus), hat eine unglaublich dramatische Geschichte, die, nach der Meinung der Forscher mehr als wie Tausende Jahre zahlt. 540 vor Chr., als Baktrien, das Territorium sich von Hissar Bergzugen in Usbekistan bis Hindukusch in Afghanistan erstreckte, wurde zur Satrapien des Achemeniden Reiches unter Kiros, hielt man es schon altertumlich. Sein Name geht ,nach einer der Meinungen, zum altiranischen Tara-mai?a (tara- Ubergang, mai?a-Platz) zuruck.

329 vor Chr. wurde Termes durch Alexander den Grossen, als strategischer Ort mit dem bequemen Ubergang erobert, uber den die grosse Indische Strasse ging (den Namen bot Mitglied der usbekischen Wissenschaftsakademie Usbekistans E.W.Rtweladze), die Strasse alter als die Grose Seidenstrasse. Sie verband die grosse Steppe, und dadurch die ganze westliche Welt mit Indien.

Genau uber diese Strasse wurde Buddhismus in der Kuschana Zeit (I bis III Jh.) zur Staatsreligion auf dem Territorium heutigen Usbekistans, davon bezeugen zahlreiche archaologische Funde. Die alten Siedlungen Dalwersin Tepa, Fajas Tepa, Kampir Tepa, Kara Tepa und andere sind weltbekannt. Jahrhundertelange Kulturschichten des Surchandarja Gebiets bedecken die Ruinen der Stadte, die damals, wie Termes, mit ihren Palasten und Tempeln, bildhaftlichen Malereien und Statuen der baktrischen Herrscher, Buddhas und der Bodhisattwas, mit Eisen-, Keramik-, und Glaserzeugnissen, Munition  der alten Meister florierten. Alles kann man im wunderbaren archaologischen Museum in Termes besichtigen, das 2002, zum 2500 jahrigen Jubilaum, von Datum der ersten schriftlichen Erwahnung dieser Stadt, die uber die reiche Geschichte des Landes erzahlt, erbaut wurde,

Nach dem Niedergang des Kuschana Reiches V-VI Jh. wurde zur Hauptreligion der Buddhismus (obwohl andere Religionen, wie Zoroastrismus und  Kulte baktrischer Gotter erlaubt waren). Zuerst wurde Ternes durch die Heftaliten-Nomaden (Weisshunnen), danach durch Sasaniden Reich. Nach dem Sieg der Araber uber Iraner, herrschte hier lokale Dynastie, bis Araber erreichten diese Stadt VII Jh., setzten eine neue Religion Islam.

IX Jh. war Termes, ein grosses Handels-, Kultur-, Handwerkzentrum, das durch die Handelsstrasse mit China, Indien, Parthien, Byzanz, Agypten, Rom, schwarzer Kuste verbunden war. In der Stadt wurden viele wunderschone Medressen, Moscheen, Pilgerherbergen, Karawansereien gebaut, die sich mit der eigenartigen Architektur, Ziegelmauerwerk und Bauweise unterschieden.

Der  bedeutendste Vertreter damaliger Zeit waren der Gelehrte-Hadithenwissenschaftler Al Hakim At-Termesi, der Zeitgenose vom Enzyklopadisten al Biruni und Imam al Buchari. Fur sein umfangreiches Wissen wurde er als Weise (Hakim heisst Weise) bezeichnet. Die Werke al Bucharis werden in Damaskus, Alexandria, London, Leipzig und Istanbul bewahrt. Die Einwohner der Stadt verehren ihn als den Stadtgonnen. Er ist an der Zitadelle vom alten Termes begraben. Heute besteht  der restaurierte Komplex at Termesi nicht nur aus dem Mausoleum des IX Jhs., sondern auch aus spateren Bauten- Respekt der Nachkommen: eine Moschee XII Jh., Mausoleum 1389, und eine Pilgerherberge 1405. Das weisse Marmorkenotaph ist wundervoll- ein Meisterwerk der Steinschnitzerei und Ornamentenkunst der Timuridenzeit.

1220 wurde die grosse Hafenstadt fur den starken Wiederstand der Einwohner durch die Mongolen mit dem Erdboden gleich gemacht. Nach der Mongoleneroberung begannen die Menschen sich allmahlich neben den erhaltenen Mausoleen des IX Jhs. der Termes Saiden (Nachkommen des Propheten) anzusiedeln, bezeichnet nach dem Titel des ersten hier begrabenen Saiden- Sultan-i-Saodat. XIV Jh. entstand um den Komplex Sultan-i-Saodat, eine neue Stadt., die als „gulguda“ (larmische Stadt) bezeichnet wurde. Der spanische Botschafter Rue Gonzales de Clavio war mit Dimensionen der Stadt fasziniert. In seinem Tagebuch schrieb er, wie er zu seinem Aufenthaltsort fuhr und fuhr und die Platze, volkerreiche Strassen und Basaren endeten nicht.

In der zweiten Halfte des XVIII Jhs. wurde Termes wieder zu den Ruinen. Dies Mal traf die Schuld kontinuierliche Bruderkriege unter den lokalen Herrschern. Innerhalb des Jahrhunderts siedelten sich die Nachkommen der Termesiden in den zwei Siedlungen am Surchan Darja Ufer an, die nicht wunschten Heimatort zu verlassen.

Die militarstarategische Lage der Stadt forderte ihre Wiederbelebung. Dies Mal wurde die Stadt zweck der Verteidigung der Belange Russlands in Entgegensetzung gegen England wiedergebaut.  1888 wurden hier Schutzerrichtungen erbaut, und 1893, nach der Ubergabe von Termes durch den Emir Bucharas an Zarenregierung, wurde zur Stadt eine Eisenbahn, Fernmeldwesen erbaut und Stromlinien installiert. 1917 verlor die Stadt ihre militarstrategische Bedeutung nicht. Sie wuchs weiter und entwickelte sich. Daneben, anstelle einer der Ubegange wurde eine neue Brucke uber Amu Darja erbaut. Genau daruber marschierten 1989 die Sowjettruppen aus Afganistan.

Heute ist Termes das Verwaltungszentrum des Sudgebiets Usbekistans. Wahrend der Unabhangigkeit wurde die Qualitat der Strassen verbessert, Baudenkmaler restauriert, neue majestatische Bauten erbaut, die die alten Traditionen der alten Baukunst fortsetzen, neue Parks und Markte angelegt, es entstanden neue Sportkomplexe, Verwaltungsbauten, Theater, Kinotheater, u.s.w… Die Stadt bleibt nach wie vor als Vor poste heute schon unabhangigen Usbekistans. Heutige Brucke uber Amu Darja- einzige an der Staatsgrenze zwischen Usbekistan und Afghanistan, sie verbindet, wie in alten Zeiten, Usbekistan mit sudlichen Nachbarlandern.