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DAS GOLDENE TAL

Fergana Tal - einer der bildhaftlichen Reiseorte Usbekistans, der nicht nur mit seiner alten Geschichte, aber auch mit der schonen Natur, Tier-, und Pflanzenwelt die Gaste anlockt. Fur Reichtum und schone Natur bezeichnet man es „Goldenes Tal“. Das Territorium des Tales betragt 80 Tausende Km2 und sieht wie eine Schale aus, die vom Sudosten durch Allai, vom Norden- Tjan Schan Gebirge 300 Km lang und 150 Km breit umgeben ist. Die Natur beschenkte dieses Gebiet grosszugig, hier sind alle Landschaften vertreten, von Halbwusten, Kulturackerbau bis Alpenwiesen und Schneebedeckte Berge. Fur die Talbewasserung wurde hier ein Netz der Kanale geschaffen, die vom Fluss Sir Darja und Naryn, stammende aus Allai Bergzug, gespeist werden.   

Die Region ist reich an Gas, Erdol, Kohle, Eisenerz, Quecksilber, Schwefel, Kalkstein und andere Bodenschatze.

Der Beitrag des Fergana Tales ist gross in die Geschichte, Kultur und Kunst Zentralasiens. Die ersten Erwahnungen uber Fergana und seine Bevolkerung gehort zu II-I Jh. vor Chr. Die Uberreste der antiken Siedlungen und Denkmaler des Mittelalters (die Funde aus Grabstatte der Karabulak und Isfara Oase) erinnern an die Konzentration der verschiedenen Zivilisationen.

In den chinesischen Quellen wurde Fergana oder der Staat Dawan wie ein reiches Ackerbauland mit der hochentwickelten Wirtschaft, Handwerk und vielen Stadten erwahnt. Der chinesische Dipolmat und Kundschafter Zhang Qian 128 vor Chr. schrieb bei seinem Besuch, dass der Landesoberhaupt der Herrscher (mit Namen Mozai, Zhan Fynj) war, die Landesleitung durch den Altestenrat erfolgte. Das Fergana Tal war mit seinen „Himmlichen Pferden“, wie die Chinesen bezeichneten, bekannt. Die Dawan Pferde waren sehr begehrt beim Hof der chinesischen Kaisers. Durch die Wissenschaftler ist bewiesen, dass diese Pferde Urvorfahren von bekannten Ahal Teke und arabischen Hengsten sind.     

Im Altertum im Mittelalter uberquerte eine der Routen der Grossen Seidenstrasse Fergana Tal, die Orient und Okzident verband- Handelstransit aus China nach Europa. Tausende Jahre wanderten uber diese Strasse zahlreiche Karawane mit teurer Seide, exotischen Gewurzen und Edelsteinen, die Strasse entlang entstanden die Karawansereien, majestatische Moschen und Medressen. 

IX-Х Jh. Achsiket, die Hauptstadt Ferganas, war eines der grossen Handelszentren, wo die Munzen gedruckt und vorrangiger Stahl gegossen wurde. Im Mittelalter wurde Fergana eines der fuhrenden Gebieten Mittelasiens. Das ist das Heimatland des bekannten Astronomen im Mittelalter Achmed al-Fergani (al Fraganus) und Sachiriddin Babur (1525)- Begrunder des Reiches der Grossmogulen in Indien.

Die Stadte des Tales wurden durch die Mongolen zerstort und XVI Jh. wiederaufgebaut. Bei den Timuriden war das Fergana Tal der Lieblingsort fur Abstecher dieser Dynastie.

Bei Scheibaniden XVI Jh. wuden die Handelsbeziehungen nicht nur mit China und Indien, sondern auch mit dem Westen aufgenommen. Seit XVII Jh. wurde in Fergana Staat gegrundet und  Beziehungen mit dem Moskau Staat aufgenommen.

ХVIII Jh. wurde Fergana Tal unabhangig- Kokand Khanat mit der gleichnamigen Hauptstadt Kokand. Ende XIX Jhs. umfasste das Territorium des Khanats das Siebenstromland (das Territorium vom heutigen Kirgistan und sudostlichen Kasachstan), die Oase von Taschkent und Flachland von Tadschikistan. 1876 wurde der Kokand Khanat aufgelost und Turkestan Gouvernement erklart. Seit 1924 gehort das Fergana Gebiet zur UsSSR.

Heute ist Fergana Tal das Ballungsgebiet Usbekistans wo 4 Mln. Leute leben. Es vereinigt 3 Gebiete Usbekistans- Andischan, Fergana und Namangan Gebiete mit den Stadten Andischan, Margilan, Fergana Kokand, Ristan, u.a. Hier wachst die beste Baumwolle, die sussesten Fruchte, die Apfel von Namangan sind weltbekannt… Das Fergana Tal ist das grosste Seidenzuchtgebiet mit der Geschichte von 1,5 Tausenden Jahren. Hier leben wunderbare Handwerker, die die Traditionen der Vorfahren von Generation zu Generation erhielten, wunderschone Seidenstoffe, Keramik, und bekannte Tschust Messer herzustellen.

Margilan  ist eine der altesten Stadte von Fergana Tal. Die Stadt liegt in Vorbergen von Allai Bergzug auf der Hohe von 475 M. uber Meeresspiegel. Die Flache von Margilan betragt 50 Km2 mit Einwohnerzahl von ca. 200 Tausenden Leuten. 

Archaologische Ausgrabungen beweisen, dass die Stadt ca. II-I Jh. vor u. Z. entstand. 2006 feierte man unter der UNESCO Obhut 200 jahriges Jubilaum von Margilan. Im Altertum war die Stadt das Zentrum des internationalen Handels auf der Grossen Seidenstrasse, das war das Kulturzentrum des Fergana Tales, Stadt der Wissenschaftler, Kunstler, Meister-Handwerker, die durch ihre Meisterung mit den Meistern aus Buchara, Samarkand und Chiwa konkurrierten. Die schriftlichen Erwahnungen findet man in chinesischen und arabischen Chroniken des fruhen Mittelalters. Margilan wurde unter den Stadten von Fergana Tal wie „Seidene Hauptstadt“ ausgezeichnet. Es ist bekannt, dass noch I Jts. vor u.Z. in Fergana Tal die Seidenstoffe aus China gewoben wurden und VII-VII Jh. zuchterten die Einwohner die Seidenkokons. Bekannte Seidenstoffe aus Margilan-  Abro, Schoji, Atlas, Chonatlas, wunderschone Pferde wurden nach Bagdad, Kaschgar, Damaskus, Chorasan, Agypten und Griechenland ausgefuhrt. Einer der Historiker des X Jhs. schrieb uber die Schonheit der Stoffe „ein Ballen der Margilan Seide kostet viele Lander“.

Margilan war auch mit der Stickerei-Susanne (Wandbehang), Kopfbedeckungen, goldenen und silbernen Schmucken, Teppichen  beruhmt, die in euroasiatischen Landern begehrt waren. Uber die Fruchtgarten und grosszugige Natur des Landes wurden viele Gedichte geschrieben.

Margilan ist die Heimatstadt des bekannten Vertreters der islamischen Jurisprudenz Burchannidin Margilani (XII Jh.), fur sein Werk „al Hidoja“, bekam er einen Titel „Fikh imam“- „Imam des Rechtes“. XV- Anfang des XVI Jhs. wird Margilan zu einem der Zentren von Fergana Tal. Hier ist einer der Urenkel von Amir Timur- Sachiridin Babur geboren- der grosse Staatsmann, Dichter und Geograph. Im Alter von 11 Jahren wurde er zum Herrscher Ferganas, 1525 grundete er in Indien das Reich der Grossmogulen und Baburiden Dynastie, die bis Halfte des XIX Jhs. herrschte. Hier war bekannte Dichterin des XIX Jhs. Uwaisi geboren. 

Seit ХVIII Jh. blieb Mrgilan das Zentrum des Gebiets im Kokand Khanat. Ende des ХIХ  konnte man in der Stadt die Trummer der Lehmstadtmauer mit den Eckturmen und 12 befestigten Toren sehen. Die Hauptstrassen fuhrten von den Toren zum Zentrum Margilans, in dem der Palast-Urda und Markt lagen.

In der 2 Halfte des XIX Jhs. war margilan der grosste Grosshandelsmarkt fur den Seiden-, und  Baumwolleabsatz.

Heute ist Margilan auch eines der grossten Zentren der Seidenverarbeitung Usbekistans. Hier werden bekante „Chonatlas“ Seide geknupft, wo man sich mit hadgeknupften Seidenstoffen in der „Jodgorlik“ Fabrik und in vielen Privatmanufakturen bekannt machen kann. Die Nationalstoffe faszinieren mit dem Reichtum an Farben, Leichtheit und Luftigkeit. Die Seidenstoffe Margilans werden in grossten  internationalen Messen in Deutschland, Japan, Frankreich, Russland u.a. ausgestellt.

In Margilan sind wegen den haufigen Erdbeben keine mittelalterischen Bauwerke erhalten. Die beiwohnenden Baudenkmaler sind mit XVIII-XIX Jh. datiert, das sind interessante Monumentalbauten mit dem eigenartigen Dekor wie Kultkomplex Pir Siddik, Mausoleum Hodscha Magis (XVII Jh.), Moscheen Tschakar und Toron Basar, Medresse Achmad Hodscha (XIX Jh.). Heutiges Margilan ist moderne Stadt mit breiten Strassen und Hochhausern, die harmonisch mit der Architektur des XVIII-XIX Jhs. und  bunten orientalischen Basaren benachbart sind. Die Gaste bleiben nie gleichgultig zu dieser alten und wunderschonen Stadt.

Fergana - die Stadt befindet sich im Osten Usbekistans, im Suden von Fergana Tal und ist das Verwaltungszentrum des Gebiets Fergana mit der Einwohnerzahl von 230 000 Leuten. Die Fergana Oase ist eine der der altesten Handels-, und Kulturoasen in Mittelasien. In antiken Zeiten bezeichnete man dieses Ackerbauterritorium mit der hochentwickelten Wirtschaft, und Handwerk „Dawan“ oder „Dajuanj“ (Da-wanj- der grosse Wanj). Seine Bevolkerung befasste sich mit dem Luzernaanbau, Weinzucht und Weinkelterung. In alten chinesischen Chroniken wurde der Name von Fergana unterschiedlich gesagt: V Jh. -„Lona“ oder „Polona“, Vi-VII Jh.- „Bochanj“, VII-VIII Jh.- „Ninjuanj“. In den persischen Quellen erlautert man den Namen der Stadt wie „Pari“ - Engel, „Chona“- Haus- die Engelshaus.

Die Stadt wurde 1875 wurde der Kokand Khanatan  an Russisches Reich angeschlossen. Die Stadt wurde 1876 von M.D. Skobelew, dem ersten Gouverneur unter dem Namen der „Neue Margilan“ gegrundet. 1910 bis 1924 bezeichnete man die Stadt zur Ehre des Begrunders Skobelew, und seit 1924 bezeichnet man sie Fergana.

Die Stadt wurde als Militarverwaltungszentrum der Region gegrundet. Die Haupterrichtung der Stadt  war die Festung, die eine grosse Flache belegte, von ihr wurden 3 neue Strassen gebaut. Laut dem Plan des XIX Jhs. wurde die Stadt nach der Facherringsystem gebaut, das Zentrum deren die Festung wurde, die auf einer Erhohung im Suden der Stadt gegrundet wurde. Der Plan Ferganas wiederholte den Plan von St. Petersburg. Man bepflanzte sie mit schlanken Pappeln und Platanen, im Stadtzentrum wurde eine grosser Park angelegt.

In Fergana gibt es keine Denkmaler, Kult-, und Pilgerorte. in Gegenwart kann man hier die Bauwerke aus der Kolonialzeit sehen- Gouverneurhaus (heute das Dramatheater), das Haus des stellvertretenden Gouverneurs (das 2. Stadtkrankenhaus), Militarversammlung (Offizierenhaus), Mannergymnasium (das Verwaltungsgebaude der Uni), den Alexander-Newski Dom, u. a. Die Abwesenheit der Denkmaler des Altertums ersetzen erfolgreich die bildhaftlichen Umgebungen der Stadt mit einzigartigen schonen Orten. Sudlich von der Stadt, im Schachimardan Tal, befindet sich einen Luxuskurort „Chamsaobod“, der mit dem sanften Klima, Heilluft und dem saubersten Wasser bekannt ist. In den Umgebungen von „Chamsaobod“ befindet sich einen bekannten Blausee, der die Gaste mit den schonen Orten vorlockt. Im Zentrum von Fergana Tal, im Allai bergzug, befindet sich ein Sanatorium „Tschemion“- einer der grossten Kurorte Usbekistans. Das ist eine wunderschone Oase, die im Grun und Weingarten liegt, wo die Mineralquellen mit dem Heilwasser fliessen.

2007 vollendete Fergana 130 Jahre alt. Das ist ein Stadt-Garten mit bildhaftlichen Alleen, in denen jahrhunderteralte Eichen, Platanen, Weiden, Kiefer und Pappeln wachsen. Heute ist Fergana das wichtige Industriezentrum, das nach dem Produktionsvolumen den 2. Platz nach Taschkent belegt. Hier befinden sich mehr als 80 grosse Betriebe, die mit chemischer, Leicht-, Nahrungsmittel-, elektrotechnischen, Maschinenbauindustrie und anderen Branchen verbunden sind.

In Fergana gibt es ein Landeskundemuseum- eines der altesten in Usbekistan, gegrundetes 1894. Wahrend der Besichtigung machen Sie sich mit der alten Geschichte von Fergana Tal und vielen Exponaten  der archaologischen Sammlung, der dekorativen und angewandten Kunst, den reichen Sammlungen  der Gurumserei und Ristan Keramik, Juwel und Stickerei bekannt. Ihre Aufmerksamkeit verdient auch eine grosse interessante Sammlung der Werke der ersten Fachkunstler von Fergana.

Namangan- eine der altesten Stadte von Fergana Tal, das Verwaltungszentrum des Namangan Gebiets mit der Einwohnerzahl von 450 000 Leuten. Das Namangan Gebiet nimmt das Territorium im Norden des Tales ein, am rechten Ufer des Sir Darja Flusses.

Die Geschichte der Stadt beginnt 1610, als an der Stelle der Siedlung „Namakkan“ (Salzmiene) eine Stadt  neben dem Salzsee entstand. Nach dem verheerenden Erdbeben 1620 in der altesten Hauptstadt von Fergana Tal Achsiket siedelte die Bevolkerung nach Nordosten in die Siedlung Namakkan, die heute als die Stadt Namangan bekannt ist. Bis 13 Jh. war Achsiket die Hauptstadt von Fergana Tal. Aber die Stadt wurde durch die Mongolen  und XVI Jh. durch das grosse Erdbeben zerstort. Archaologische Ausgrabungen von Achsiket bestatigten, dass im Altertum die Stadt eine machtige Zitadelle und Wehrmauer hatte.

Anfang des XVIII Jhs. tritt Namangan in den Kokand Khanat als Zentrum des Gebiets bei. 1876 wurde der Kokand Khanat abgeschafft, und Namangan wurde zum Verwaltungszentrum der 5 Landkreise des Gebiets. Nach dem Anschluss an Russland wurde Namangan zum Industriezentrum Turkestans mit der entwickelten Verarbeitungsindustrie. Damals wurde auch moderne Stadt mit europaischen Bauten, Radialstrassen gebaut.

Anfang ХХ Jhs. war Namangan das 2. Ballungsgebiet und Zentrum fur die Baumwolleverarbeitung im Fergana Tal. Die Bevolkerung beschaftigt sich seit alten Zeiten mit der Seidenzucht, Garten-, und Gemuseanbau.

Namangan ist die Heimatstadt der bekannten Philosophen, Gelehrten und Dichter Orients- des Denkers Boborachim Maschrab (1657-1711), Isakkhan Ibrat (1862-1937), Sufsoda (1869-1937) und vieler anderen. Die Namangan Oase ist interessant an die Geschichte, Kultur und Architektur nimmt eine der wichtigen Stellen in der jahrhundertealten Geschichte des Landes. Die Kultbauten verdienen eine grosse Aufmerksamkeit unter den Gasten. Der Komplex Mawlon Buwa (XIX Jh.), der aus der Gruft und Gebetsraum des einheimischen Dichters, Mausoleum von Hodscha Amin mit dekorativen Fasaden und Rippenkuppel (XVIII Jh.), Medresse Mullo Kirgis (Anfang XX Jhs.), Moschee Atawalichon Tura, Moschee Atawalik Chontur und Moschee Mulla Bosor Ochunda. Alle Errichtungen sind vom grossen Wert geschichtlich und architektonisch.

In der Stadt funktioniert das historische Nationalmuseum zu Namangan, das wunderbare archaologische Funden aus der Siedlung Achsiket zur Schau stellt- Juwel, Keramik, Rustung (III-II Jh. vor u.Z.). Das Museum ist auch reich an ethnographische Sammlung mit unikalen Gegenstanden der angewandten Kunst, Nationalstickerei, Kupfer, Holz u.s.w. Heute ist Namangan dynamisch entwickelnde Region mit der entwickelten Baumwollverarbeitungs-, Maschinenbau-, Nahrungsmittelindustrie. In der Region entwickelt sich der Tourismus und Handwerke. Andischan - eine der altesten und grosen Stadte vonFergana Tal mit der Einwohnerzahl von mehr als 350 000 Leuten, liegt im Osten von Fergana Tal, am Fluss Andischansai.

In den verschiedenen Perioden hatte die Stadt verschiedene Namen, in schriftlichen Erwahnungen IX Jhs. ist sie als Andukan, XV Jh.- Andigan, spater im Mittelalter als Andischan bekannt. Es gibt viele Meinungen vom Ursprung des Namens der Stadt, einige Fachleute meinen, dass der Name vom usbekischen Clan „Andi“, das hier wohnte. Andere Fachleute meinen, dass das Wort „Andischan“ vom Turkomongolischen stammt und „Siedlung neben dem Wasser“ bedeutet.

Andischan befindet sich in einem der Platze Mittelasiens, in dem der fruhe Ackerbau entstand, es erschienen die ersten Vorbilder der Stadtebaukunst. Auf diesem Territorium wurden die Trummer der alten Siedlung Dalwarsin (IX- VII Jh. vor u.Z.) entdeckt und alter Siedlung Erschi- Name der alten Hauptstadt des Dawan Staates, heute Siedlung Mingtepa (VI-III jh. vor. u.Z.). Nach seiner geopolitischen Lage diente Andischan als Brucke zwischen Baktrien, Sogd, Tschatsch mit China (Ostturkestan).

Das genaue Datum der Stadtbegrundung ist unbekannt, wahrend der archaologischen Ausgrabungen wurden die Funden entdeckt, die zu VI-IV Jh. vor Chr. gehoren. Es ist festgestellt, das die Kulturdenkmaler, die mit der altesten Geschichte von Andischan verbunden sind, befinden sich im Sudwesten oder im Zentrum der Stadt- Sarwontepe und seinen Umgebungen.

I Jh. lag Andischan auf der wichtigen Route der Grossen Seidenstrasse, gehorte zu Kuschan Reich. Anfang des VII Jhs. wurde sie durch die Araber erobert. IX- X Jh., wahrend der Samaniden Herrschaft war Andischan wie ein grosses Handels-, und Handwerkzentrum bekannt, man bezeichnete es Osttore von Fergana Tal. In der Amir Timur und Timuriden Zeit XIV-XV Jh. war Andischan eine grosse Festung mit gut zu bewachenden Toren und Herrscherresidenz Ark, um die Stadt lagen viele Garte. 

1483 ist in Andischan Babur geboren- Dichter, Historiker, Politiker, Begrunder des Mogulreiches in Indien und Verfasser des Buches „Babur Name“. In Gegenwart ist das Baburs Haus erhalten, das fur die Besucher offen bleibt.

Wie Babur schrieb, galt Ark von Andischan nach seiner Dimension der zweite in Mawerranachr nach der Festung in Samarkand und Kesch. Damals funktioniert auch dort die Munze.

XV Jh. war Andischan die Hauptstadt des feudalen Staates. Nach der Meinung des russischen Akademikers W.W. Bartold wurde es durch mongolischen Khans Ende des XIII Jhs. gegrundet, hier wurden  verschiedene Turkstamme angesiedelt, und Ende XV Jhs. galt Andischan in Fergana Tal als eine Turkstadt.

XVI wurde Andischan durch die Scheibaniden erobert, spater wurde zum Teil des Kokand Khanats. 1876 nach der Eroberung des Kokand Khanats durch Russisches Reich, wurde Andischan zur Kreisstadt im Fergana Gebiet. 

1902 passierte in Andischan ein Erdbeben, das alle Architekturdenkmaler verheerte.

Andischan - die Stadt mit vielen interessanten Sehenswurdigkeiten, hier kann man folgende Baudenkmaler besuchen wie  ein Architekturkomplex „Dschami“  XIX Jhs., der eine Moschee, Medresse und Minarett einhalt. Ein grosses Interesse haben die Gaste an  Babur Museum, in der Exposition dessen  „Babur und Weltkultur“ seltsame Dokumente fur die Geschichte und Literatur der Volker Mittelasiens gesammelt sind. 30 Km. entfernt von Andischan konnen Sie die Ruinen der alten Hauptstadt von Dawan Staat besuchen- die Siedlung Erschi (Ming Tepa).

Andischan und seine Umgebungen gelten auch recht als Paradiesecke von Fergana Tal. Die Parks der Stadt sind wunderbar- der Nationalpark von Babur, der Park Chanabad, faszinieren mit Reichtum an Farben und freuen die Gaste mit ihren wunderschonen Schattenalleen und Blumengarten.

Im Zentrum Andischans befindet sich eine ethnographische Zone „Hunarmandlar rastasi“ (Handwerkerreihe, die seit Anfang 18. Jhs. funktioniert.), wo Sie viele Handwerke dieser Gegend kennenlernen konnen. 

Heute ist Andischan eine der grossen Industriezentren Usbekistans, wo mehr als 160 grosse Industriebetriebe Usbekistans funktionieren, die mit Maschinenbau, Erdol-, und Gasforderung-, und Verarbeitung  Leicht- und Nahrungsmittelindustrie verbunden sind.

Kokand – eine der grossen Stadte auf der Route uber den „Goldenen Ring von Fergana“. Es befindet sich in Sudwesten des Fergana Tales, 100 Km. vom Verwaltungszentrum der Stadt Fergana. Es liegt 405 M. uber Meeresspiegel, im Unterlauf des Soh Flusses, mit der Einwohnerzahl von 260 000 Leuten.

 Es ist bekannt, dass schon I Jh. auf dem Territorium des modernen Kokands einige Ortschaften lagen, die auf der Route der Grossen Seidenstrasse wuchsen, und bildeten eine Stadt. Aber, die Erwahnungen uber Kokand wie Stadt erschien in arabischen chroniken aus X Jh., in denen die Stadt „Hokand“, „Howokent“ (d.h. angenehm)bezeichnet ist. XII Jh. wurde die Stadt durch die mongolische Eroberung zerstort. XVI-XVII Jh. gehorte Kokand zu Buchara Khanat.

Seit alten Zeiten war Kokand Oase durch die reichen und ergiebigen Flachen, grosse Karawansereien, und entwickelten Handwerken bekannt. Fur die ganze Geschichte stoss die Stadt auf Invasionen der Eroberer, erlebte Siege und Niederlagen, Bruderkriege unter den Herrschern.

Das Aufbluhen von Kokand beginnt seit dem XVIII Jh, als es die Hauptstadt des Kokand Khanats wird. Zuerst hiess Kokand „Eski Kurgan“ (alte Festung) oder Raimbaj Festung. Anstelle der Stadtbegrundung lagen 4 Zitadellen- Kalwak, Aktepe, Eski Kurgan, Hokandkurgan. 1740 wurde Kokand wie die Stadt nach der Mongoleninvasion wiederaufgebaut. In dieser Periode erreicht Kokand seinen Hohepunkt, es wird zum wichtigen Politik-, Kultur-, und Religionszentrum mit sturmlich entwickelnden Handwerken und Handel. In der Periode zwischen XVIII-XIX Jh. wurden in der Stadt mehr als 150 Architekturdenkmaler gebaut, unter denen- Medressen, Moscheen, Karawansereien, Handelspassagen. Zur Zeit sind die meisten Bauwerke durch die Zeit und verheerendes Erdbeben zerstort.

1876 wurde Kokand durch die Truppen von Generalen Skobelew erobert und ans Russisches Reich engeschlossen. Die geschichte des Kokand Khanats dauerte fast 170 Jahre. 

1924 nach der Nationalteilung gehort Kokand zur Us.SSR.

Das alte Kokand hat seine Struktur erhalten, es besteht aus der Alt-, und Neustadt. Die Neustadt war XIX Jh. mit Handelsunternehmen, Banken, Verwaltungsgebauden, Hausern der Geschaftsleute bebaut, in der Altstadt sind der Khans Palast- Urda, die Denkmaler der Volkswohnarchitektur, Moscheen, Medressen und Memorialbauten  XIX-XX Jh. erhalten.

Zu bedeutendsten Denkmalern  der Stadtarchitektur gehort der Palast des letzten Khans von Kokand Hudojar Khan (1871.1873), 7 Hofe und 119 Raume dessen mit der durchbrochenen Schnitzerei und Ornamentmalerei am Stuck geschmuckt wurden. In Gegenwart befindet sich im Palast eine Exposition des Landeskundemuseums von Kokand.

Medresse Nobuta bij wurde auf dem Platz Tschorsu 1799 bei der Teilnahme des Baumeisters aus Buchara und Alabasterschnitzerei Meisters Usto Kasimdschan gebaut. XIX war diese Medtesse das grosste Wissenszentrum in Kokand und Konzentration des Geistigaufklarungslebens der Stadt. 

Freitagsmoschee in Kokand wurde in der Herrschaftszeit von Umar Khan (1809-1822) erbaut, in der die freitagsgebete stattfanden. Die Hauptdommoschee hat eine Pilgerherberge- Winterraum, der von 3 Seiten mit einem Veranda Aiwan, ausgeschmuckten mit geometrischen und floralen Mustern umgeben ist. 1852, bei Hudojar Khan, wurde neben der Dschuma Moschee ein Minarett mit gebrannten Ziegeln 22 M. hoch fur aufruf zum Gebet gebaut.

Kokand ist mit seinem Architekturensemble Dachma-i-Schachon „Konigs Grab“ (1825) beruhmt- das ist ein Familiengrab der Khans von Kokand, um das Grab wurden die Blumen-, und Fruchtgarten angelegt. Noch eine Sehenswurdigkeit von Kokand ist das Mausoleum Modari Khan (Mutter von Khan) (1825). Die Geschichte des Aufbaus vom Mausoleum ist mit dem Namen der bekannten usbekischen Dichterin  Nodira, der Gattin und Mutter der Khans von Kokand. Ihre Gedichte sind das goldene Erbe der usbekischen Poesie.

Kokand ist in unseren Zeiten  eine moderne Stadt mit der entwickelten sozialwirtschaftlichen Infrastruktur, Industriebetrieben, Reisezielen und wunderbaren Museen.

Ristan (Roschidon), - eine kleine Stadt im Suden von Fergana Tal, eines der altesten Keramikzentren Mittelasiens, wo die ersten Handwerker-Topfer schon I Jht. vor u.Z. erschienen sind. Wunderbare Gegenstande  der Topfer von Ristan waren entlang der Grossen Seidenstrasse von China bis Europa bekannt.  

Ristan ist eines der grossten Zentren Mittellasiens fur die Produktion des glasierten Geschirrs der blauen Farbe, seit alten Zeiten schmuckte diese Keramik die Palaste uns einfache Wohnhauser in den Stadten von Fergana Tal, Samarkand, Buchara und Taschkent… Von Generation zu Generation ubergeben die Meister das Produktionsgeheimnis mit der eigenartigen Stilistik und einzigartigen Mustern. Man stellt sie aus einheimischen Lehmsorten Glasur, aus Naturmineralfarbemitteln und Asche der Bergpflanzen her, die der Keramik eine Smaragdturkisfarbe verleihen. Das Topfergewerbe erlebte einige Entwicklungsetappen- von Hausproduktion bis moderne Produktion. Schon XIX-Anfang XX Jhs. wurden die Gegenstande der Ristan Topfern in den internationalen Ausstellungen gezeigt. 1900 wurde sie erfolgreich in der  internationalen Ausstellung in Paris gestellt.. Die Keramik von Ristan wurde mit den besten europaischen Majolikas verglichen und hielten sie fahig mit ihnen zu konkurrieren.

Mitte des XX Jhs., aufgrund des Artels der Erbmeister „Jangi Chajot“, wurde das Keramikwerk von Ristan gegrundet.

Ausser den Werkgegenstanden geniessen eine grosse Nachfrage unter den Gasten die Autorenwerke der einheimischen Meister Alischer Nasimow, Rustam Usmanow, Machmud Asisow. Vielfaltige Werke der Meister- Schalen, Teller, Wasserkruge, Gefasse sind mit den geometrischen, floralen, Abstraktmustern mit der Galsur „ischkor“ machte sie alle in den internationalen Ausstellungen und Messen bekannt. Kunstlerisch wertvolle Keramik schmuckt Expositionen vieler Museen der Welt, sowie auch Privatsammlungen.